Ratgeber System-Crash Teil 1: Warum er kommt

System Crash Warum er kommt

Jede Krise beinhaltet immer auch eine Chance für einen Neuanfang. Auch wenn in den Mainstream-Medien eine Katastrophe nach der anderen heraufbeschworen wird, so sollten wir bedenken, dass es im Laufe der Menschheit immer wieder Auf und Ab´s gab. Kein Wirtschaftssystem und keine Währung der Welt bestand ewig. Aber es gibt Wege, den Crash, der zwangsläufig kommen muss, so erträglich wie möglich zu gestalten. Dies ist gar nicht so schwer, wenn man sich nur bewusst macht, wie die Welt „tickt“. Im ersten Teil der Serie „System-Crash“ geht es um die wichtigsten Faktoren (es gibt aber auch viele weitere), die dafür verantwortlich sind, dass es zu unserem jetzigem Verständnis einen „Restart“ oder „Kollaps“ geben wird. Es wird eine ungeheure Umverteilung der Vermögen zur Folge haben, aber jeder kann sich darauf vorbereiten, um den „Schaden“ so gering wie möglich zu halten. Im ersten Teil der Serie „Ratgeber System-Crash“ geht es um die Indizien, die dafür sprechen, dass das bestehende Finanz-System so nicht mehr lange aufrechterhalten werden kann.

Die einzelnen Punkte sind aufgrund der Komplexität auf ein Minimum beschränkt:

Fehler im Geldsystem

Wer unser bestehendes Geldsystem durchschaut hat, der weiß, dass durch den Zinseszinseffekt Schulden und Vermögen am Computer generiert werden. Die Vermögen der einen sind die Schulden der anderen. Würde jeder seine Schulden zurückzahlen (was jedoch mathematisch gar nicht möglich ist), würde das Geldsystem zusammenbrechen. Es ist so gewollt, dass nur eine kleine Gruppe von Menschen vom System profitiert. Die andere Gruppe sind diejenigen, die immer länger und härter arbeiten müssen, um sich ihr Leben finanzieren zu können und sich stets wundern, warum das Geld nie reicht (durch Inflation, die durch die Zinsen ausgelöst wird, wird zwangsläufig alles teurer). Siehe auch „Der globale Betrug: Wie das Geldsystem funktioniert“

Überschuldung der Welt

Nahezu alle Staaten der Welt sind vollkommen überschuldet. Das Schuldenlimit in den USA wird alle paar Monate hochgesetzt, anders könnte der Staat seinen Zahlungen an seine Angestellten und Rentner sowie alle anderen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Es ist niemals möglich dass die Staaten (nicht nur USA) ihre Schulden jemals zurückzahlen können. Es wird einen „Restart“ oder „Kollaps“ geben müssen, wie auch immer der dann aussieht. Wenn auch noch die Derivate-Blase platzt, dann ist sowieso alles zu spät. Bei Derivaten handelt es sich um Finanzwetten aller Art, nach neusten Information der BIS (Bank of International Settlement, Basel) stiegen die ausstehenden Derivate-Kontrakte bei Banken auf 693 Billionen Dollar! Zum Vergleich: Deutschland hat knapp 3 Billionen USD Schulden, was auch nicht gerade wenig ist.

Mysteriöse Bankertodesfälle

Indizien für diffuse Machenschaften hinter den Kulissen der Finanzindustrie ist das mysteriöse „Bankersterben“, dass in den Mainstreammedien nur per Randnotiz wahrgenommen wird. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2014 verstarben mindestens sieben hochkarätige Banker, die Todesursachen sind teilweise undurchsichtig oder öffentlich unbekannt. Wissen manche Banker, was da kommen mag oder was man vorhat?

Überkapazitäten

Die Menschen haben alles was sie brauchen, es gibt kaum mehr Produkte, die massenhaft von den Menschen benötigt werden und somit einen Boom auslösen könnten (siehe auch kommender Punkt: Kondratieff-Wirtschaftszyklus). Selbst in Asien sind die Märkte gesättigt, viele haben ihre Autos, TV, Smartphones, Klimaanlagen etc. In Europa und USA ist es noch gravierender, auch wenn da aufgrund der andauernden Euro-Krise schon ein deutlicher Rückwärtstrend zu verzeichnen ist (vor allem in den USA, sowie in den EU-Schuldenländern Italien, Spanien und Portugal).

Kondratieff-Wirtschaftszyklen: Auf und Ab

Der russische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratieff entwickelte die Theorie zur zyklischen Wirtschaftsentwicklung, die Theorie der Langen Welle: Massenhaft wird in eine neue Technik investiert, sodass ein Aufschwung hervorgerufen wird. Hat sich die Innovation durchgesetzt, verringern sich die damit verbundenen Investitionen so drastisch, dass es daraufhin zu einem Abschwung kommt. Wenn dies der Fall ist, spricht man von einem Paradigmenwechsel (hier befinden wir uns jetzt!). Bisher sind alle Zyklen, die Kondratieff im Voraus berechnet hat eingetroffen. Momentan befinden wir uns im Endstadium des 5. Kondratieffzyklus, welcher gekennzeichnet ist durch hohe Überschuldung und geringes Wirtschaftswachstum. Jedoch sind die Anfänge des nächsten Zyklus von „Nachhaltigkeit und Grünen Technologien“ immer deutlicher erkennbar. Man sieht also auch hier: Jede Krise bietet die Chance für einen Neuanfang.

Kondratieff-ZyklusBildquelle: Wikipedia

Medien, Politik und Werbung

Glauben Sie alles, was in der Zeitung steht? Wir werden von allen Seiten manipuliert. Nicht nur von der Werbung im TV und im Supermarkt werden wir zum Kaufen animiert, sondern auch in angeblich seriösen Talk- und Nachrichtensendungen wird uns eine bestimmte Meinung „eingeimpft“. Je lauter die Medien „schreien“, desto eindringlicher glauben es die Menschen und desto weniger informieren sie sich über die Thematiken wirklich. Als Beispiel sei hier angeführt, wie mit der Volksabstimmung der Schweizer über die Einwanderungsbegrenzung in den Medien hergezogen wird. Es ist nun offiziell gar verpönt, dass ein Volk eine bestimmte Meinung haben darf. Wie man auch über die Entscheidung der Schweizer denken mag, so sollte einem bewusst sein, wie die „Öffentlichkeit“ (= Politik = Medien) bestrebt ist, ein bestimmtes Meinungsbild zu suggerieren. Je lauter geschrien wird, desto gefährlicher die Doktrin, die dahinter steckt.

Sparguthaben der Menschen sollen von der EU konfisziert werden

Ihr Vermögen ist in Gefahr! Pläne für eine Enteignung der Sparer gibt es bereits. Nicht nur der IWF hatte vor einiger Zeit vorgeschlagen mittels einer Vermögensabgabe 10% der Sparvermögen einzuziehen (Zypern kann bereits ein Lied davon singen), sondern auch in der EU gibt es konkrete Pläne, darüber existiert ein Geheimpapier das der Nachrichtenagentur Reuters bekannt ist, um die Sparvermögen der Bürger gar als Spekulationsobjekte zu verwenden. Dann wäre es der EU möglich, mit dem gesparten Geld zu zocken! Wenn das misslingt, sind Sparer ihr Geld los!

Im zweiten Teil des „Ratgebers System-Crash“ geht es dann darum, wie man sich auf einen System-Crash vorbereiten kann.

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