Immer weniger Sparer in Deutschland

Sparschwein wird gefüttert

Anlässlich des Weltspartages am 30.10.2014 warnte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) Georg Fahrenschon bei einer Pressekonferenz, dass die Anzahl der Sparer immer weiter zurückgehe. Die Zahl der Menschen, die angeben, kein Geld zurückzulegen weil sie es nicht stemmen können, steige, so Fahrenschon.


Diese Entwicklung betrifft hauptsächlich junge Menschen unter 30. Aufgrund der niedrigen Zinsen gäbe es auch kaum Anreize zu sparen. Die jungen Leute bevorzugen daher, ihr Geld lieber in Konsum zu investieren als zu Sparen. Da die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreichen wird, ist diese Entwicklung für Fahrenschon“ besorgniserregend“.

16 Prozent der Deutschen wären aufgrund eingeschränkter finanzieller Möglichkeiten Umfragen zufolge nicht in der Lage, selbst Altersvorsorge zu betreiben. „Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Wir müssen den gesetzlichen Rahmen optimieren, um wieder mehr Anreize fürs Sparen zu schaffen“, so Fahrenschon.

Bild: Fotolia.de

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